Goodbye Australia - cu again

- Letzter Akt -

 

Stephan:"Claudia, würdest du etwas ändern, wenn wir diese Reise nochmals machen könnten?"

 

Claudia:"Oh ja! Ich würde 4 Monate buchen!"

 

- Vorhang fällt -

 

The End

4 Kommentare

Take it easy

Die letzten zwei Wochen standen ganz im Sinne von Gemütlichkeit. Nach Melbourne haben wir mal eine Pause gebraucht und haben uns fast eine ganze Woche in Lakes Tyres niedergelassen. Unser Campingplatz ist geradezu traumhaft gelegen mit wunderschöner Meersicht. Ausser schlafen, essen, sändele, spielen und lesen haben wir nicht viel mehr gemacht.

Auf der Reise nach Sydney haben wir dann auch nur noch drei Stops gemacht. Zwei Nächte in Merimbula, drei in Narooma und eine in Kiama - an Tathra, Bermagui, Kianga, Mogo, Ulladulla und Wollongong (ja, alles Australien nicht Afrika) sind wir "nur" vorbeigefahren. Das Wetter ist leider nicht mehr nur schön, so dass wir uns sehr danach gerichtet haben, bei schlechtem Wetter längere Distanzen zu fahren. Auch sind wir vor allem am Strand gewesen oder am Pool des Campingplatzes.

Mittlerweile sind wir in einem Vorort von Sydney, Narrabeen. Das Wetter ist derart übel, dass wir uns entschieden haben früher in die Nähe von Sydney zu gehen, so dass wir auch die Möglichkeiten der urbanen Unterhaltung nützen können und nicht nur sehnsüchtig in die hohen Wellen starren müssen. Irgendwie sind wir ja auch wieder Glückspilze. Statistisch gesehen zählt Sydney über 342 Sonnentage im Jahr - wir durften es erstmal bei strömenden Regen sehen und deftigem Wind erleben…!

Die letzte Woche ist angebrochen. Wir bereiten uns zur Abgaben des Wohnmobiles vor und ziehen dann für vier Nächte mitten in die Grossstadt. Die Wetterprognosen sind auch wieder etwas besser, so dass wir Sydney auch bei schönem Wetter noch erleben werden. Unglaublich wie die Zeit vergangen ist. Wir haben so viel erlebt und gesehen. Wir haben zusammen viel gelacht und sind uns auch mal richtig auf den Sack gegangen. Wir hatten schöne Begegnungen und besonderer Momente. Wir hatten vor allem eines - sehr viel Familienzeit, die uns keiner mehr nimmt.

Bis bald in der Schweiz!

2 Kommentare

Melbourne - the place to be

So viel positives wurde über Melbourne berichtet. Selbst Claudia, die schon mal in Melbourne war, hatte es sehr gut in Erinnerung. Die Erwartungen waren also mehr als hoch. Um es vorne weg zu nehmen: Die Erwartungen wurden erfüllt! Melbourne und die schöne Umgebung lassen sich sehen. Via Sorrento, einem absoluten Villendorf, sind wir dann die Peninsula nordwärts nach Frankston gefahren. In diesem Vorort haben wir uns für drei Tage installiert und sind dann mit ÖV weiter in die Stadt gefahren, was immer noch eine Stunde dauerte.

Für Sportfans wie Stephan ist Melbourne the place to be. Immer irgendein Sportevent, riesige Stadien und natürlich die Rod Laver Arena. Roger Federer ist dort allgegenwärtig und der mit Abstand beliebteste Spieler - selbst bei den Australiern. Claudia zog es vor allem in das Quartier Fitzroy. Der Abstecher hat sich gelohnt. Ein sehr inspirierender Ort mit vielen kleinen sehr künstlerischen Läden. Mit dem alten Tram kann man mit ein bisschen Nostalgie rund um Down Town fahren und das auch noch gratis. Reizvoll ist auch der Platz rund um den Bahnhof - Chillen, ein Bierchen trinken oder Abend essen.

3 Kommentare

Via Murray River und Grampiens zur Great Ocean Road

Mannum war unser erster Stop entlang des Murray River. Wirklich warm wurden wir mit diesem Dörfchen nicht und auch der Murray River mag uns bisweilen nicht zu überzeugen. Nach einer Fahrt mit dem Dampfschiff und zwei Nächten in Mannum sind wir via Loxton nach Renmark gefahren. Dort hatten wir einen tollen Campingplatz direkt am Fluss und es war perfektes Wetter. Selbst Aussies haben von dieser unverschämt schönen Stimmung geschwärmt. Hier wären wir gerne länger geblieben, haben uns aber auch wegen des Wetterberichts entschieden eine langes Stück zu fahren.

Ungefähr 500 Kilometer war es bis zu den Grampiens. Wir fühlten uns wieder etwas heimisch. Viele Kurven, enge Strassen und hügelig, ja es waren fast schon Berge. Auch die nächtlichen Temperaturen erinnerten uns an die Schweiz. Mit Trainerhose, Pulli und Socken haben wir uns eingepackt und eng aneinander gekuschelt. Obwohl wir doch schon einige Kängurus gesehen haben, waren wir von den grossen Herden beeindruckt. Hunderte von Kängurus sind da über die Felder gehüpft - fantastisch.

Wir möchten uns ja nicht beklagen, aber das Wetter wollte einfach nicht wirklich besser werden. Unsere Zeit an der Great Ocean Road war dann leider auch etwas verregnet. Immer wieder haben wir den Wetterbericht angeschaut. Am Nachmittag soll es besser werden. Bei den zwölf Aposteln haben wir förmlich versucht die Zeit totzuschlagen mit der Hoffnung einen tollen Sonnenuntergang zu fotografieren. Leandro war zumindest fasziniert von den Hellis die da ständig starteten und landeten. Am späten Nachmittag haben wir dann trotz allem entschieden weiterzufahren, weil es nach wie vor regnete. In Apollo Bay einquartiert, zeigte sich der Sonnenuntergang in einer unglaublichen Dramatik. Uns ist ein gewaltiges Foto entgangen, weil wir zu wenig Geduld hatten - das nervt! Am nächsten Tag, war es dann wieder wie vorhin - grau!

1 Kommentare

Kalt und windig, aber wunderschön

Adelaide hat uns ganz gut gefallen. Wir haben die ersten Pelikane, ein Radrennen und den schönen Botanischen Garten gesehen. Leandro freute sich riesig auf unser neues Motorhome und auf Kangaroo Island "gets det Meersäuli?". Diese tolle Insel war unser nächstes Ziel nach Adelaide.

Nun, Meerschweinchen haben wir keine gesehen, dafür Kängurus (logisch), jede Menge Wallabies, Koalas, Pelikane, Seelöwen und einen Enchidna (sieht aus wie ein Igel). Von Hitzewelle keine Spur haben wir doch in der zweiten Nacht richtig gefroren. In der darauffolgenden Nacht war es dann dermassen stürmisch, dass wir in unserem Motorhome fast seekrank wurden.

Ach ja, übrigens Motorhome… für uns hat nun das Luxuscamping angefangen. Im Vergleich zu unserem Bus vorhin, ist dieses Motorhome der pure Wahnsinn: sauber, geräumig und es funktioniert alles einwandfrei.

Die nächste Etappe werden wir entlang des Murray River ins Landesinnere machen.

1 Kommentare

Sunrise

Nach dem wir uns die letzten Tage in der Region von Margaret River aufgehalten haben, den Leuchtturm von Augusta, eines der vielen Weingebiete und die Karri-Wälder besucht haben, hatte Stephan die glorreiche Idee in Busselten den Sonnenaufgang zu fotografieren - um 5.00 Uhr früh! Claudia, keinesfalls eine Frühaufsteherin, wagte trotzdem mal einen scheuen Blick nach draussen. Wie vom Blitz getroffen war sie auf einmal schneller als Stephan und fotografierte im Pyjama die tolle Stimmung am Himmel. Amateur Stephan, dem dieser Plan eigentlich zustand, musste sich doch ziemlich bemühen endlich mal die Kamera zu erhalten. Hier gilt es zu erwähnen, dass auch er ein paar Bilder geschossen hat.

Am Abend haben wir uns dann beim Coogee Beach bei Fremantle für 4 Nächte einquartiert. Der Tag begann sehr früh und sollte noch etwas andauern. Zuerst beklagte sich Stephan über Übelkeit. Bald darauf fand er sich auf der Toilette wieder… und dies wiederholte sich so ungefähr stündlich bis um morgens um 5.00 Uhr. Leandro hat sich dieser Aktivität gleich angeschlossen und ebenfalls die ganze Nacht erbrochen. Claudia, soweit gesund geblieben, musste die beiden Patienten pflegen und hat praktisch die ganze Nacht nichts geschlafen, weil sich Stephan und Leandro schön abwechslungsweise übergaben.

Wie das so ist bei einer Magen-Darm-Grippe. Stephan und Leandro waren nach zwei Tagen wieder fit. Jetzt ist Claudia an der Reihe. In der Zwischenzeit sind wir in ein Bungalow umgezogen, damit wir die Toilette in der Nähe haben.

Langsam aber sicher geht es wieder aufwärts und wir bereiten uns auf den Transfer nach Adelaide vor. Der Bus muss noch geputzt und abgegeben werden und am Sonntag fliegen wir los zu unserem zweiten Teil der Reise.

5 Kommentare

Mondbär, Pastghetti & Freundin Jelly

Dieser Blog widmen wir ausschliesslich unserem Sohn Leandro. Mit einem 3-Jährigen auf Reisen zu sein, kann manchmal ganz schön anstrengend sein. Was für uns Ferien bedeuten ist für Leandro grundsätzlich Alltag einfach an einem anderen Ort. Weil Ausschlafen nicht zum Alltag gehört, werden auch täglich so um 6.00 Uhr geweckt. Die ersten Worte sind dann auch immer sehr motivierend "ech wett Schoppe!". Dabei ist zu erwähnen, dass der Tonfall etwa so klingt, als würde er schon eine Stunde lang darum bitten. Oh, kann es sein, dass… nein, unmöglich! Na ja, auf jeden Fall wird die Laune dann auch massiv besser, wenn er den Schoppen warm und randvoll gefüllt getrunken hat.

Mittlerweile ist das meistens die einzige tägliche kritische Phase, die es zu überwinden gilt. Zu Beginn hatte er ziemlich Heimweh, was wohl mit der Hitze und dem Jetlag zu tun hatte. Auf die Frage, ob es ihm hier denn gefällt, meint er:"Es bitzi ned!". "Ok, und was gfallt der ned?". "Weisch, ech ha Angscht um mini Spielsache dehei in Sämpach, dass sie kaputt gönd". Wir können ihn dann jeweils beruhigen, dass unsere Nachbarn immer schön zu den Spielsachen schauen.

Auf langen Autofahrten muss uns Mondbär etwas unterstützen, damit wir zügig vorwärts kommen. Wir waren ja vorbereitet auf diese Situation. Schliesslich war es in der Schweiz auch schon so, dass wir kaum im Auto sitzen konnten und er von hinten ruft "langwiilig!". So darf er hier in Australien auf langen Fahrten AUSNAHMSWEISE ein Film schauen. Wir hätten da ja noch den einen oder andern Film auf unserem iPad geladen, aber es soll immer nur Mondbär sein.

Am Abend wird jeweils richtig gekocht. Wir sind uns meistens nicht einig was es geben soll. Stephan, würde ja am liebsten einfach Fleisch auf den Grill werfen, Claudia kann sich mit grillieren arrangieren einfach kein Fleisch und Leandro würde am liebsten immer wieder mal "Pastghetti" essen.

Seit neustem hat Leandro auch noch eine neue Freundin und treue Begleiterin bekommen. Seit er auf der Welt ist, hat er ein kleines Schlauchkissen immer bei sich gehabt. Dieses Kissen haben wir dummerweise in Perth verloren. Wir haben Leandro versprochen, dass er sich bei Gelegenheit ein Stofftier aussuchen darf. In Augusta beim Leuchtturm hat er auf ein kleines Känguru gezeigt, dass er haben wollte. Es ist ein Weibchen, heisst Jelly und ist nun überall mit dabei. Jelly werden übrigens Babykängurus hier in Australien genannt.

 

Insgesamt ist er ein hervorragendes Reisegspändli. Die Flüge hat er perfekt gemeistert und auch unterwegs ist er ein absoluter Sonnenschein und bringt uns viel zum Lachen. Auch englisch spricht er schon sehr gekonnt ;-)

4 Kommentare

Känguru

Nach knapp drei Wochen in Australien, waren wir uns einig. Das Nationaltier Australiens soll einen speziellen Platz in unserem Blog erhalten. Deshalb widmen wir diesen Blog dem Känguru.

Im Vorfeld unserer Reise haben wir immer wieder mal gehört, dass man Glück haben muss überhaupt Kängurus zu sehen. Selbst hier in Australien haben uns noch Schweizer gesagt, dass sie noch kein Känguru gesehen hätten. Als wir dann das erste Mal ein Känguru sahen, waren wir auch gleich ziemlich aus dem Häuschen. Das war etwa am fünften Tag. Dann hat sich dieses Ereignis - nicht übertrieben - täglich wiederholt. Nun, dass wir zu den Glückspilzen auf dieser Erde gehören ist uns vollends bewusst. Die Bilder sind übrigens keine Bildmontagen sondern echt - alle!

1 Kommentare

rotbraun, türkisblau & schneeweiss

Los geht's mit der langen Fahrt von Denmark nach Esperance. Wir nehmen es gemütlich und planen sicher mit einer Übernachtung unterwegs. Wir haben keinen richtigen Plan und fahren mal los. Es läuft rund und wir kommen zügig voran. Beim Fitzgerald National Park haben wir die glorreiche Idee dann doch noch einen Umweg zu machen und den National Park zu durchqueren. Es war eine dirty road und wir kamen ganz gut durch, bis dann diese ekelhaften ja schon ziemlich penetranten Rillen kamen. Diese Rillen zwangen uns das Tempo auf maximal 30 km/h zu drosseln. Nicht gerade schnell, wenn man bedenkt, das wir gut 60 km auf dieser Strasse zurücklegen mussten. Nun diese Rillen sind ja nicht schon am Anfang gekommen sondern erst mittendrin. So war es irgendwie zu spät zum Umkehren und trotzdem noch zu lang um darauf weiterzufahren. Wir hatten keine Wahl, da mussten wir durch. Jetzt wissen wir auch, dass alle Australier mit Off-Roader unterwegs sind. Einen Vorteil hatte dieses Abenteuer. Wir hatten das Vergnügen mit zahlreichen Kängurus, die uns im Scheinwerferlicht den Weg zeigten. Letztlich sind wir dann in einem Kaff namens Hopetoun (nein es ist nicht falsch geschrieben) gelandet - irgendwie passend zu unserer nächtlichen, endlos langen National Park Durchquerung.

Am nächsten morgen haben wir festgestellt, dass wir in unmittelbarer Nähe eines wunderschönen Strandes übernachtet haben. Die Strapazen unseres nächtlichen Abenteuers vom Vortag war deutlich sichtbar an unserem Bus. Die rotbraune Erde hat unser Gefährt ziemlich verfärbt. Morgen essen, Auto waschen und weiter geht's nach Esperance.

In Esperance haben wir uns für eine Nacht installiert, damit wir gleich weiter in den nahegelegen Cape Le Grand National Park weiterziehen konnten. Die Strände waren ja bereits in Esperence wunderschön, aber was uns im National Park erwartete war atemberaubend. So wie die Bilder hat es auch unser Auge gesehen - weisse Strände und türkisblaues Wasser, schöne Wellen und fast keine Seele am Strand. Nach zwei Nächten Bush Camping im National Park mussten wir zurück nach Esperence, weil unser Kühlschrank ohne zusätzlichen Strom den Geist aufgab. Schade, dort wären wir noch gerne länger geblieben. So mussten wir uns mit einem schönen Strand in Esperance begnügen und mit vielen anderen badehungrigen Einheimischen.

4 Kommentare

G'day mate!

Denmark hat uns richtig gut getan. Wir alle konnten etwas runterfahren, haben unseren Rhythmus gefunden und uns an die australische Gegebenheiten langsam gewöhnt. Jeder grüsst einem mit einem G'day, mate. Man kommt schnell ins Gespräche mit den Australiern. Was Stephan aber vor allem fasziniert ist die BBQ-Kultur. Schon sehr begeistert steht er vor diesen eingerichteten BBQ-Ständen und grilliert alles was sich grillieren lässt.

Die Umgebung von Denmark gefällt uns sehr. Wir gehen an den wunderschönen Strand mit weissem Sand. Endlich etwas "sändele" für Leandro. Auch einen Ausflug zum nahegelegenen Tree Top Walk darf nicht fehlen. Bäume, die 40 bis 50 Meter in die Höhe ragen. Kängurus kommen jeden Abend in die Nähe des Campings, der Mond zeigt sich jeweils von der schönsten Seite und für Leandro gibt es einen tollen Spielplatz.

Leandro, wohl das einzige nicht australische Kind in unmittelbarer Umgebung, sucht jeden Abend Anschluss. Jeden Abend versammelt sich eine Schar von Kindern rund um den BBQ, wo wir jeweils unser Abendessen eingenommen haben. Leandro kopiert die Kinder, sitzt neben sie und versucht so Aufmerksamkeit zu erregen. Unermüdlich versucht er es immer wieder und kommt schrittweise seinem Ziel näher, bis er dann am letzten Abend zum Highlight wird. Vor allem die ältern Kids finden gefallen an dem fremden Kind das eine lustige Sprache spricht.

Schade, aber für uns geht die Reise weiter Richtung Esperance!

1 Kommentare

Ab in den Süden

Die Enttäuschung über unseren Camper war uns ins Gesicht geschrieben. Der erste Eindruck war schmuddelig, dreckig und mit 360'000 km schon ziemlich weit herumgekommen. Wir haben unseren VW Bus schmerzlich vermisst und es schon bereut ihn nicht mitgenommen zu haben. Nicht mal eine Marquise hat der Bus, die uns etwas Schatten hätte spenden können. Zumal in ganz Westaustralien alle Sonnenschirme ausverkauft waren. Eine Mitarbeiter von Coles (sowas wie Migros oder Coop bei uns) hat uns sogar zu einem Liquor Store geschickt, mit der Aussage "vielleicht haben die ja noch einen". Ja klar, aber nur wenn man sich ganz schön voll laufen lässt. Nun, wir mussten uns also die ersten Tag auch ohne eigenen Sonnenschutz einrichten.

Die erste Nacht haben wir vor Hitze kaum geschlafen. Wir waren auf einem Camping in Australind in der Nähe von Bundbury. So haben wir am nächsten Morgen entschieden unsere Reiseroute umzukrempeln. Ab in den kühleren Süden. Wir sind 5 Stunden nach Denmark gefahren. Tatsächlich waren es dort nur noch etwa 30 Grad (!). Nach der langen Fahrt waren wir froh unser Ziel erreicht zu haben. Der Big4 Camping sah sehr anmachend aus, leider aber bereits geschlossen. Unverhofft sind wir zu einer Nacht bush camping gekommen. Am nächsten Morgen konnten wir uns mit viel Glück für vier Nächte in Denmark einrichten. Unser Campingplatz war riesig und mit unserem spärlich eingerichtetem Camper sieht das Ganze irgendwie verloren aus. Vor allem weil rund herum vor allem Australier mit ihrer ganzen Haushaltung campen. Da sieht man riesige Wohnwagen, Campers & Zelte mit Kaihüten-Betten oder Laufgitter im Freien. Und jeder fährt einen riesigen Off-Roader - was bei den hiesigen "dirty roads" durchaus Sinn macht.

1 Kommentare

Start in Perth

Wenn einem die Hitze bei 40 Grad gerade zu erdrückt und ein Kücken das Highlight ist.

Die Skyline von Perth im Sonnenuntergang. Das wäre doch ein absolut würdiges erstes Foto gewesen für unseren Blog. Viel haben wir uns vorgenommen und sind richtiggehend von der Hitze Westaustraliens in den Boden gedrückt worden. So haben wir die ersten Tage nur den Schatten gesucht, Wasser getrunken und versucht uns an die Hitze zu gewöhnen. Auch der Jetlag hat uns und vor allem Leandro den Rhythmus genommen. So hatten wir ein paar nächtliche Spielaktivitäten und auch etwas Heimweh hat den Kleinen geplagt. Bedrückt waren wir aber vor allem aufgrund eines medizinischen Notfalls in der Familie. Der Start ist also nicht wirklich gelungen und es kann nur aufwärts gehen.

Das erste Foto auf unserem Blog ist also ein Kücken, welches zu früh aus dem Nest gefallen ist und noch gar nicht richtig fliegen konnte. Die Mutter hat es beschützen wollen, wenn man zu nah kam. Das waren richtige Angriffsflüge. Die ganze Szene spielte sich auf einem Spielplatz in Fremantle ab. Dort haben wir Schatten gefunden und gute 4-5 Stunden verbracht, etliche Schweizer angetroffen und eben dieses Kücken. Dann geschah irgendwie etwas Seltsames. Während die Mutter des Kücken stets alle angriff, sass sie bei uns auf den Buggy und hat uns angeschaut, immer und immer wieder ist sie gekommen. Wir hatten grosses Mitleid und es immer wieder beobachtet, bis wir das Kücken bei einem Baum sahen. Die Versuche da hochzuklettern waren gescheitert. Wir haben das Kücken mit einem Tuch genommen und es auf den Baum gehievt. Den Rest hat es dann tatsächlich alleine geschafft. Die Mutter hat uns nicht angegriffen, ist sogar davon geflogen. Hat uns die Vogelmutter tatsächlich um Hilfe gebeten? Wir wissen es nicht, bilden es uns aber ein und haben uns unheimlich gut gefühlt dabei.

0 Kommentare

ich bin dann mal weg...

 

...bis Anfangs März 2013!

 

Zusammen mit meinen zwei Männern, werde ich Mitte Dezember den Flieger nach Australien besteigen. Während 10 Wochen dürfen wir die Schönheit dieses Kontinents erkunden.

 

Deshalb werde ich ab Mitte Dezember bis Anfangs März keine Aufträge entgegennehmen können.

 

Für unsere Liebsten Zuhause und all jene die es interessiert, werden wir diesen Blog von Zeit zu Zeit mit News füttern.

Selbstverständlich wollen wir weniger mit Worten, sondern viel mehr mit Bildern unsere Eindrücke vermitteln.

 

Der Countown läuft - wir freuen uns riesig!

0 Kommentare
SBF Member Logo